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HHLA, CTB, Deutschland

„Wir haben uns für eine Kooperation mit Kalmar entschieden, weil das Unternehmen als Krananbieter und Systemintegrator über eine ideale Kombination von Wissen verfügt.“ Jens Hansen, Managing Director, Container Terminal Burchardkai (CTB)

Die Lösung Containerterminals

HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) ist die größte und älteste Anlage für Containerumschlag am Hamburger Hafen. An diesem Terminal, das 1968 gegründet wurde, wird jeder dritte der Container, die am Hafen ankommen, umgeschlagen. Der Burchardkai hat eine lange Tradition, was Innovationen angeht: das Terminal war das erste, bei dem das Straddle-Carrier-Konzept eingeführt wurde. Als Innovator sorgte das Terminal für neuen Aufschwung, um die Herausforderungen der Schifffahrtsindustrie anzugehen.

Aufschwung bei HHLA Burchardkai

Das älteste und größte Container-Terminal in Hamburg bleibt führend, indem es seine Kapazität bei gleicher Fläche verdoppelt.

Die Herausforderung

Um seine Führungsposition beizubehalten, musste CTB die Herausforderung meistern, die Kapazität von 2,6 Millionen TEU auf über 5,2 Millionen TEU zu erhöhen. Da die Fläche begrenzt ist, konnte das Wachstum nur durch eine Erhöhung der Stapeldichte erreicht werden. Daher musste man sich vom Straddle-Carrier-Betrieb verabschieden.

Von 2002 bis 2004 wurden verschiedene Studien zum neuen Betriebskonzept durchgeführt. Das neue Konzept sollte Schritt für Schritt eingeführt werden, um sicherzustellen, dass der Betrieb am Terminal während der Umstellung weiterlaufen konnte. Aus genau diesem Grund legte CTB großen Wert darauf, dass der Lieferant eine integrierte Lösung anbieten konnte.

Die Lösung

2004 genehmigte der Aufsichtsrat von CTB das neue Betriebskonzept: automatische Stapelkräne (ASC).

Die ASCs bieten eine höhere Stapeldichte: Jeder der 8 Blöcke ist 10 Container breit, 5 Container hoch und 44 TEU (330 Meter) lang. Das Terminal ist mit drei Kränen pro Block auf der Welt einzigartig: Die Wasser- und Landseite werden von je einem kleinen Kran bedient und ein dritter Kran kann einen Container über die kleinen Kräne heben.

Die manuellen Straddle Carrier wurden beibehalten, um die ASCs zu versorgen.

Die Ergebnisse

2013 erreichte der Hamburger Hafen ein Wachstum von 6,2 Prozent, wobei der Containerumschlag als Hauptwachstumsquelle diente. Der Hamburger Hafen konnte sogar gegen den Trend in den Wettbewerberhäfen wachsen und an Marktanteil gewinnen. Letztendlich festigte Hamburg seine Position als Europas zweitstärkster Containerhafen.

„Der Durchsatztrend des Hamburger Hafens ist ein großartiges Signal für Hamburg und die gesamte Metropolregion. Ein Wachstum von 6,2 Prozent ist ein beeindruckendes Ergebnis und unterstreicht die enorme Effektivität von Hafen- und Logistikunternehmen an Deutschlands größtem Universalhafen“, sagte Axel Mattern, Vorstandsmitglied von Port of Hamburg Marketing bei der Präsentation der Frachtumschlagszahlen des Hamburger Hafens für 2013.