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Partnerschafts-Update: Kalmar und Elonroad testen die Leistung des dynamischen Ladens

Partnerschafts-Update: Kalmar und Elonroad testen die Leistung des dynamischen Ladens

Vor fast vier Jahren begannen Kalmar und das schwedische Cleantech-Unternehmen Elonroad ihre Partnerschaft zur Erprobung eines bahnbrechenden Ansatzes zum Laden elektrischer Industriefahrzeuge: dynamisches Laden über eine leitfähige Schiene, die direkt in den Boden eingelassen ist. Heute zeigt die Partnerschaft ein echtes Potenzial dafür, wie elektrische Industriefahrzeuge mit Strom versorgt werden, und die Branche nimmt dies zur Kenntnis.

Im Kalmar Innovationszentrum in Ljungby, Schweden, wurde eine 200 Meter lange elektrifizierte Straße installiert, um schwere Fahrzeuge sowohl während der Fahrt als auch im Stand zu laden. Ziel ist es, den Bedarf an großen Bordbatterien zu reduzieren, das Stromnetz zu entlasten und die Betriebszeit der Fahrzeuge zu erhöhen. Dies sind Schlüsselfaktoren, um Hafen- und Terminalabläufe nachhaltiger und effizienter zu gestalten.

„Ich habe ziemlich früh bei der Elektrifizierung von Kalmar-Fahrzeugen festgestellt, dass es ein Problem sein wird, genügend Bordenergie für den Dauerbetrieb zu erhalten“, sagt Per-Erik Johansson, Kalmars Technology Manager for Electrification. Er erklärt, dass hier die Lösung von Elonroad einen echten Unterschied macht, und gibt an, dass das letztendliche Ziel darin besteht, Kalmar-Kunden eine sorgenfreie Ladelösung anzubieten, die effektiv unbegrenzte Bordenergie liefert.

In den Jahren 2024 und 2025 haben Kalmar und Elonroad den Übergang vom Konzept zur Technologieverifizierung vollzogen und in diesem Jahr erhebliche Fortschritte erzielt. Die erste Phase konzentrierte sich auf einen nachgerüsteten Kalmar Electric Reachstacker, der mit einem Energiekollektor ausgestattet ist, der sich automatisch mit der Schiene verbindet. Das Projekt ist nun in die nächste Phase eingetreten, mit der Anpassung eines Kalmar Terminal Tractor. Dieser wichtige Meilenstein wird es den Partnern ermöglichen, die Technologie über verschiedene Fahrzeugtypen und Betriebszyklen hinweg zu validieren.

Für Elonroad war die Zusammenarbeit ebenso transformativ. CEO Karin Ebbinghaus beschreibt die Zusammenarbeit mit einem globalen Industrieunternehmen wie Kalmar als eine spannende Gelegenheit für ein wachsendes Cleantech-Unternehmen. „Nachdem wir einige unserer technischen und geschäftlichen Annahmen überprüft haben, können wir das System nun im realen Betrieb einsetzen, was mich wirklich begeistert. Denn nur dann können wir einen echten Klima-Impact erzielen.“

Das Projekt hat in der gesamten Branche große Aufmerksamkeit erregt. Das wachsende Interesse von Logistik- und Hafenbetreibern zeigt, dass das dynamische Laden als skalierbare Lösung für die Zukunft des elektrischen Schwerlasttransports an Bedeutung gewinnt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Partnerschaft von Kalmar und Elonroad von einem kühnen Konzept zu einer Demonstration des kommerziellen Potenzials entwickelt hat, was beweist, dass dynamisches Laden nicht nur möglich, sondern ein vielversprechender Weg für die Zukunft des elektrischen Schwerlasttransports ist.

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